Curry mit Gurken und Tomaten

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Gurken gehen nicht nur kalt: Dieses herrliche Curry zeigt, wie gut sich Gurken zum Kochen eignen.

Gurkensalat ist einer meiner Lieblingssalate. Aber Achtung: Gurken sind auch ein wunderbares Gemüse in einem Curry – in Indien ist das Standard. Zwar verwendet man dort andere Gurkensorten, solche mit geringerem Wassergehalt.

Auch in Deutschland kennt man Schmorgurken als eigene Sorte. In der Schweiz habe ich sie bisher nirgends gesichtet. Deshalb benutze ich für Currys, die ich hin und wieder koche, einfach Salatgurken.

Für dieses Curry kombiniere ich sie mit frischen Tomaten, mit Gewürzen und zum Schluss mit frischem Koriander. Für die Sauce gebe ich nur einen Schuss Kokosnussmilch dazu, damit sie leicht und für diese heissen Tage gut verdaulich bleibt.

Curry mit Gurken und Tomaten

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Gurken (feste Gurken, z.B. junge Nostrano)
  • 400 g Fleischtomaten
  • 1 grosse Zwiebel
  • 3 EL neutrales Öl
  • 1 TL Senfsamen
  • ½ TL Fenchelsamen
  • 1 TL Currypulver
  • ½ TL Chiliflocken (oder mehr nach Belieben)
  • 3 Curryblätter
  • ½ EL Sojasauce
  • Salz
  • 1 dl Kokosnussmilch

 

Zubereitung

  • Ist die Haut der Gurken noch dünn, können sie ungeschält verwendet werden. Ist sie zäh, die Gurken schälen. Gurken und Tomaten in ca. 1 × 1 cm grosse Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
  • Das Öl in einem Topf erhitzen. Senfsamen und Fenchelsamen dazugeben und kurz andünsten, bis sie zu duften beginnen.
  • Currypulver, Chiliflocken und Curryblätter dazugeben und kurz mitdünsten. Die Zwiebelwürfel beigeben und glasig dünsten.
  • Gurken- und Tomatenwürfel dazugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze rund 10 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse zieht Saft und kann im eigenen Saft schmoren.
  • Mit Sojasauce und Salz abschmecken. Kokosnussmilch dazugiessen und alles kurz warm werden lassen, nicht mehr stark kochen. Servieren.

 

Tipp: Nach Belieben mit gehacktem Koriander bestreuen. Wer das Curry anreichern möchte, kann gekochte Kichererbsen mitköcheln – dann je nach Menge am Schluss etwas mehr Kokosnussmilch dazugeben