#ZHisst: Lieblingsessen, Foodhotspots & ein Rezept für Quinoa-Salat

Was essen Zürcherinnen und Zürcher? Der #ZHisst-Wettbewerb vom Erlebnismonat Zürich isst* wills wissen. Wir wollten von einer Wettbewerbs-Teilnehmerin wissen, was bei ihr auf den Tisch kommt.  Sieben Fragen an Yael Anders – deren schöne Fotos uns auf der Wettbewerbsseite aufgefallen sind. Weiter unten Ihre Anleitung für einen einfachen Quinoa-Salat.

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ZHdK-Studentin Yael Anders mag Tavolatas mit Häppchen. Foto: Yael Anders

Yael, Du postest mit Hashtag #zuerichisst. Was kochst/isst Du am liebsten?
Kommt natürlich auf die Mahlzeit  an. Am liebsten stelle ich von einer grossen Auwahl meinen eigenen Teller zusammen. Irgendwie verschwindet der Begriff Lieblingsessen, je älter man wird, aus dem Vokabular. Schade eigentlich. Ich mag viel Gemüse, schmackhafte Saucen und ungewohnte Kombinationen.

Du bist Zürcherin. Wo in der Stadt isst Du gern, wenn Du nicht kochst?
Natürlich am liebsten im Hardhof, wo ich teilweise arbeite. Ansonsten mit meinen Liebsten in einem Restaurant (Hardhof, Gartenhof, Bebek, Hiltl) oder bei jemanden Zuhause. Ich habe viele Freunde, die totale Gourmets sind. Es werden regelmässig Brunches und Dinners organisiert, wo jeder seine vielseitigen Kreationen präsentiert. Deliziös!

Und wo bewegst Du Dich gern in der Stadt? Was gefällt Dir speziell gut an Zürich?
Die Konstruktion von Zürich (Grösse, Städteaufbau, Möglichkeiten) entsprechen mir sehr. Meine momentanen Most-Visited-Places sind wohl die ZHdK, das amedring-Studio am Limmatplatz und die Letzi- oder Uto-Badi. Eine so grosse Vielseitigkeit auf kleiner und gut erreichbarer Fläche zu finden ist sehr einzigartig. Am besten ist Züri eindeutig mit dem Velo. (Wenn die Velo-Wege noch etwas optimierter werden würden…)

Dein Instagram-Account zeigt sehr viele ausgesprochen schöne Fotos. Ist das Hobby oder Beruf?
Da ich am studieren bin, definiere ich meine künstlerische Tätigkeit eher als eine Ergänzungsbeschäftigung. Dies wird sich aber im Laufe der Zeit je nach Anspruch vielleicht ändern. Oft verbinden meine Projekte Studium, Freizeit und Beruf.

Du betreibst zusammen mit 4 anderen jungen Frauen das Kreativ-Label Amedring. Erzähl uns etwas mehr dazu.
Der Hauptaspekt des Arbeiten mit „amedring“ ist das „Gemeinsam ein Projekt haben“, uns in verschiedensten Bereichen Erfahrungen sammeln und uns laufend genauer und neuer definieren. Ein zentraler Punkt dabei ist, dass wir und als Team schon seit immer kennen und schon verschiedenste Zusammenarbeiten getätigt haben. Neben verschiedenen Produkten (Textil, Grafik und weiteres) organisieren wir Events, Caterings, Shootings, Filmen, Malen und sind immer mal wieder an einem Design-Bazar anzutreffen. Vielleicht sollten wir uns irgendwann mal für einen konkreten Bereich entscheiden, aber momentan stimmt das für uns alle so, haha.

Ihr kreiert nachhaltige Produkte für den Alltag. Hast Du ein Lieblingsstück?
Die Alltagsprodukte zeigen einen kleinen Einblick in unsere Tätigkeit, genauer, den Bereich, den man in Produktform sehen kann. Die Textilien und Accecoires sind aus Second-Hand-Textilien oder aus nachhaltig produzierten Materialien erstellt worden. Alles entsteht in unserem Zürcher-Atelier oder der nahen Umgebung. Das amedring BASIC-Shirt ist mein Lieblingsprodukt, weil es schlicht, casual und zeitlos ist. Es ist mit Siebdruck bedruckt und fair produziert. Am meisten Eigenes steckt jedoch in den Agenden und Papeterie-Produkten, da diese aussgehend von meinen eigenen Agenden gestaltet werden.

Bei Zürich isst geht es auch um nachhaltige Ernährung. Worauf achtest Du beim Essen/Einkaufen?
Durch meine Eltern habe ich viel über Nachhaltigkeit mitbekommen. Wenn ich selbst einkaufe, kaufe ich möglichst biologisch ein, auch wenn es manchmal eine Überwindung meines finanziellen Gewissens braucht. Bei Fleisch ist mir sehr wichtig, dass ich weiss, was es für Fleisch ist. Es gibt in Zürich einige gute Restaurants, die auf regionale und saisonale Küche setzen. Finde ich definitiv unterstützenswert.

* Der Erlebnismonat Zürich isst startet am 1. September. Er bringt Partner zusammen, bietet eine Plattform für Projekte rund um nachhaltiges Essen. Mehr Infos: www.zuerich-isst.ch

Quinoa-Salat von Yael Anders

So isst Yael: Ihr selber kreierter Quinoa-Salat, der nach Belieben dosiert werden kann.

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Foto: Yael Anders

Quinoa
Eierschwämmchen
Feta-Käse
Avocado
Geröstete Ceshew-Nüsse (am besten Selbstgeröstet)
Kressen
Mengen nach Belieben. Alles mit feinem Tomaten-Basilikum Dressing vermischen. Geniessen.